Konzertbericht: Robbie Williams am Apple Music Festival 2016 in London

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Dieses Wochenende war es wieder soweit! Loads of Music goes AMF! Robbie Williams tritt am Apple Music Festival in London auf. Auch dieses Jahr hatte ich wieder das Glück, dabei sein zu dürfen.  Als Take That und natürlich auch Robbie Fan, war dies wohl das coolste Konzert des ganzen Festivals – für mich zumindest…

Das Apple Music Festival an sich ist schon ein riesen Highlight, aber dann noch einen Künstler zu sehen, welchen ich schon seit Jahren total mag und mich immer wieder ein bisschen in meine Teenie Jahre zurück versetzt – das ist schon absolute der Hammer!

Das Apple Music Festival geht diese Woche noch weiter, mit Künstlern wie  Britney Spears oder Michael Bublé. Das komplette Lineup findet ihr hier:  Apple Music Festival Line-up 2016

Robbie Fucking Williams – der Entertainer des Abends

Jawohl, genau so stellt sich der inzwischen 42-jährige Herr Williams. Die Fans lieben es und kreischen laut mit. Wie er selbst, sind die Fans erwachsen geworden – was aber nicht heisst, dass sie ruhiger sind. Übrigends, bereits am Vorabend haben sich einige Fans vor den Toren des Roundhouse eingefungen und haben dann die Nacht im freien verbracht. Das nenn ich mal Hardcore Fans!

Ich konnte mir schlussendlich einen tollen Platz in der zweiten Reihe ergattern und feierte zusammen mit den anderen Fans fleissig mit. Ja, ich geb’s zu, das eine oder andere Mal habe auch ich etwas lauter gejubelt als sonst. Etwa als Robbie wieder mal seine Unterwäsche zeigte oder einen BH versuchte anzuziehen – er kann’s einfach nicht sein lassen 😉

Wie immer wird der Abend mit „Let Me Entertain You“ eingeläutet. Der Name war Programm. Robbies Outfit erinnerte etwas an ein Pyjama – aber  so ist er halt, der nette Robbie 🙂 Was ich sagen muss, es war schon sehr speziell (im positiven Sinn) Robbie mal auf so einer kleinen Bühne zu sehen. Im Londoner Roundhouse passen nur 3300 Leute rein… Die letzten Male, habe ich Robbie meist mit ca. 33‘000 anderen angeschaut.  Das machte das ganze doch noch ein bisschen spezieller. Es half natürlich auch, dass das Roundhouse einfach wunderschön ist!  Nicole von Princess.ch hatte bereits mal das Vergnügen Robbie in einer etwas kleineren Venue zu sehen, ihren Bericht dazu findet ihr hier: One Night At The Palladium

My name is Robbie Williams and for the 1.5 hours your ass is mine!

Genau so wars… Nicht nur die Fans auf den Stehplätzen, auch die VIPs und anderen Pressevertreter auf den Sitzplätzen sassen nicht lange auf ihren Sitzen. Ich habe immer wieder mal nach oben geschaut, auch dort wurde getanzt und mitgesungen – cool, sehr cool!

Trotz kleiner Bühne, hatte Robbie seine ganze Band dabei und seine Backgroundsängerinnen – di e übrigends nicht nur toll aussehen aber auch klasse singen! Zu meiner grossen Überraschung, stimmte Robbie plötzlich eines meiner lieblingslieder an. Ein oldie, aber trotzdem einer meiner Favoriten. Neeein, nicht Angels  sondern „Old Before I Die“. Lustigerweise konnte ich noch immer das gesamte Lied mitträllern 🙂

Schon öfters gesehen, trotzdem immer wieder rührend… Robbie holt seinen Daddy Pete auf die Bühne. Chic im schwarzen Anzug singt er mit seinem Sohn den Song „Better Man“. Einfach nur schön!  Während Robbie bereits für seine kleine Tochter Teddy den Song „Go Gentle“ schrieb, hat sein Sohn Charlie nun auch ein Lied. Nicht ganz im gleichen Stil wie der Song für seine Schwester, aber irgendwie doch sehr eingängig. Der Name des Songs finde ich ja schon Mal grandios: „Motherfucker“

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Heavy Entertainment Show – bald gibt’s neue Musik!

Kurz vor der Show wurde dann noch bekanntgegeben, dass Robbie ein neues Werk am Start hat. „Heavy Entertainment Show“ heisst die neue Platte und wird am 4. November erscheinen. Die erste Single „Sensational“ wurde nach der obligaten Zugabe „Angels“ dann auch angestimmt.  Ein sensationeller Abend war’s auf jeden Fall! Ich freue mich jetz schon auf die hoffentlich bald aufkommende Tour .

Danke Apple Music für dieses einzigartige Konzert – ich hab’s genossen und ich weiss, dass viele meiner Freunde zuhause vor dem Bildschirm mitfieberten und  teilweise sogar von Toronto aus dank Livestreams und einer kurzen Facetime-Session alles mitverfolgen konnten 🙂

 

Bildquelle: Apple Music

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