Konzertbericht: Mumford & Sons am Apple Music Festival in London 27.09.2015

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Am Sonntag war ich also tatsächlich am Apple Music Festival in London und durfte mir Mumford & Sons live im The Roundhouse anschauen. Was für ein Erlebnis! Ich war ja schon an vielen Shows, aber dies war doch auch für mich ein sehr spezielles Konzert.

Wie viele der glücklichen Gewinner an diesem Abend, war auch ich das erste Mal an einer dieser legendären Shows. Das Londoner Roundhouse ist eine ganz tolle Location und mit dieser Architektur auch definitiv was fürs Auge…

Bevor die Londoner Band Mumford & Sons auf die Bühne kommen, werden wir von Jack Garrat ordentlich aufgewärmt. Ein Name den ihr euch merken solltet. Vielleicht trifft er nicht jedermanns Geschmack, ich fand seinen Auftritt aber toll. Hört mal rein und lasst uns wissen wie ihr ihn so findet…

Der Countdown auf den kleinen Screens auf beiden Seiten der Bühne, hat mir bereits das erste Mal Hühnerhaut beschert. Es ist halt schon was anderes live dabei zu sein (anstatt „nur“ zu Hause am Bildschirm mit zu zählen). Um kurz nach 9 ging’s dann los. Die Stimmung war anfangs noch etwas verhalten. Und los geht’s! Die Band betritt die Bühne und eröffnet ihr Set mit „Snake Eyes“. Es fängt also etwas ruhiger an. Die Fans um mich herum waren aber bereits voll in ihrem Element und sangen lauthals mit. Es ist halt immer etwas schwierig bei solchen Veranstaltungen die Stimmung von Anfang an her zu zaubern. Die Tickets können nur gewonnen werden, was bedeutet, echte Fans gehen unter Umständen leer aus. Das Publikum kann daher durchaus grösstenteils aus Leuten bestehen, welche die Band evtl. gar nicht kennen oder halt wirklich nur die Chart-Hits.

Das Publikum erwacht dann aber doch noch so langsam, die Songs werden nämlich auch immer rockiger. Spätestens bei „I Will Wait“ klatschen alle mit – ein Song den man ja auch aus dem Radio kennt… Gleich danach zeigt Leadsinger Marcus Mumford bei „Lover Of The Night“, dass er auch an den Drums eine gute Figur macht. Ich finde es ja immer wieder erstaunlich, wie teils Musiker verschiedene Instrumente beherrschen – während dem ich nicht mal im Takt schnippen kann 😀

Die Setlist ist meiner Meinung nach frisch und gut gemischt, mal etwas schnelleres und dann wieder etwas ruhigeres. Zwischendurch wurde dann auch Support Act Jack Garrat auf die Bühne eingeladen. Zusammen haben Mumford & Sons und Jack Garrat dann ein tolles Cover vom alten Eurythmics Knaller „Sweet Dreams“ performt. Während alle anwesenden bei Songs wie „The Cave“ aus dem Häuschen waren, war für mich persönlich aber ein anderes Lied mein kleines Highlight. „Cold Arms“ wurde total unplugged gespielt (ist im Livestream leider nicht zu sehen). Es war mucks Mäuschen Still – alle haben gespannt zugehört. Toll war’s!

Während der Zugabe wurde dann auch endlich „Little Lion Man“ gespielt. Das Publikum wieder völlig aus dem Häuschen. Ich natürlich auch. Wobei ich sagen muss, dass ich sehr positiv überrascht bin, dass auch alle andern Songs, die evtl. nicht den typischen Mumford & Sons – Sound sind, sich live ganz toll anhören.

Alles in allem, war’s ein gelungener Abend. Ich konnte endlich mal Mumford & Sons live sehen und das erst noch am Apple Music Festival. Das als solches ist sicher ein Konzert Highlight dieses Jahr. Danke an dieser Stelle natürlich auch an Apple und Scream Promotions, dass ihr mir dies ermöglicht habt. Es war toll!

Hier hab ich jetzt noch ein paar ganz coole Bilder! Ich selbst war dieses Mal leider nicht ganz so erfolgreich. Das Licht war für meine kleine Cam leider nicht so ideal. Die Profis haben das aber super hingekriegt.

Ach ja, nicht vergessen, ihr könnt das Konzert von Mumford & Sons (sowie auch alle anderen Konzerte des diesjährigen Festivals) über euren iTunes Account nochmals anschauen. Unbedingt machen, es lohnt sich. Schaue mir jetzt nämlich den Gig, von Sonntag Abend, auch gleich nochmals an 🙂

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Bildquelle: Apple Music Festival, London 2015

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