Konzertbericht: Gary Barlow, The O2 London, 05.04.2014

Gary Barlow London O2 title

Jawohl, ich war wieder auf reisen… Mit viel Glück konnte ich mir letztes Jahr 2 Tickets für das Gary Barlow Konzert in der O2 Halle in London ergattern. Die liebe Nicole von Princess.ch hat mich begleitet, da sie genau wie ich auch bereits seit etwa 20 Jahren ein Take That Fan ist. Dass wir beide also seit Wochen schon aufgeregt waren, muss wohl nicht noch extra erwähnt werden, oder? 🙂 Also ab nach London!

Auf die Minute genau um 20:30 ging dann auch schon das Licht in der Halle aus! Pünktlich wie eine Schweizer Uhr, so mögen wir das doch… Das Publikum, dass doch erstaunlicherweise sehr gemischt war, bekommt einen kleinen Zusammenschnitt aus verschiedenen Gary-Momenten zu sehen. Die Bühne war mit genügend LED Screens geschmückt, so dass auch sicher jeder alles sehen konnte. Die Musiker waren alle platziert und nur wenige Sekunden später stand er da. Chic und sexy wie wir ihn kennen. Es ging auch nicht lange bis der erste grosse Knüller aus den Boxen erklang. „Greatest Day“ wurde bereits als zweites Lied gespielt! Der erste Konfetti Regen prasselte dann auch schon auf das Publikum nieder (ich finde übrigens jetzt noch gelbe Schnipsel in meiner Tasche!). Das nächste Highlight lässt auch nicht lange auf sich warten. „Pray“ – nicht nur ein knüller weil es das erste Lied mit Take That war, dass auf die Nummer 1 der Charts kam, aber vor allem da Gary auch heute noch die originale Tanz Choreo zum besten gibt (und wir wissen ja alle, dass er nicht wirklich ein begnadeter Tänzer war und ist…) – aber schaut doch selbst mal:


Es geht Schlag auf Schlag weiter. Beim nächsten Lied (immer noch eines meiner Lieblings Songs von ihm) „A Million Love Songs“ holt Mr Barlow eine glückliche Dame aus dem Publikum auf die Bühne. Am Samstag war es dann eine etwas schüchterne Dame mit einem selber gemachten GB-Tour T-Shirt und blinkenden Teufelshörner auf dem Kopf.

Sie durfte sich gegenüber von Gary ans Piano setzen… Ein kleines aber witziges Detail, dass Gary bemerkte und auch auf eine lustige Art erwähnte: Die Dame aus dem Publikum starrte während des ganzen Songs nur auf ihr Handy… Gary meinte dann so in etwa: „Sie hatte mich ja nicht einmal angeschaut! Wahrscheinlich wurden noch schnell die E-Mails gecheckt, hier noch schnell eine SMS und da noch kurz ein Tweet“ – das Publikum lachte während dies der Dame mit Teufelshörnchen wohl eher etwas peinlich war. Ein kurzer Auftritt von Eliza Doolittle kam als nächstes. Meiner Meinung nach eher schlecht wie recht. „Shine“, ein Song welcher normalerweise von Mark Owen gesungen wird. Die gute Eliza ging etwas unter. Ihre Stimme scheint mir schon an sich eher schwach zu sein aber hier konnte man sie kaum hören – was evtl. auch an der Akustik lag. Trotzdem, von mir ein thumbs down! Bei den 2 Exklusiven Konzerten in der Royal Albert Hall im 2011, hatte Olly Murs diesen Part übernommen. So sollte sich das anhören liebe Eliza….

Nach einer Acoustic Session und einem kurzen Swing Medley (ja auch er kann „swingen“ – und das noch nicht mal schlecht :)) gibt’s ein Medley bestehend aus Balladen. Hach, mein Herz fängt gleich an höher zu schlagen. Auf seinem Weg zur B-Stage (welches eine kleine Runde Bühne in der Mitte der Halle war) wurde er von vielen aufgeregten Frauen beinahe in Stücke gerissen. Das gekreische wurde zeitweise ganz schön laut. Nach einem kleinen Sprung über die Sitzreihe und einem Sprint zur mitte der Halle war ich dann auch schon ready für einen kurzen Handshake meiner ersten grossen Liebe 😀 (so nah war ich ihm!)

Die Zeit vergeht wie im Flug. Es zeigen sich schon erste Anzeichen dafür, dass die Show bald schon zu Ende ist. Bei Face to Face, einem Duett mit Elton John, wird dieser auf die verschiedenen Screens projiziert… Als dann die ersten Regentropfen auf den Screens erscheinen, ist jedem Take That Fan was jetzt kommt: „Back For Good“.

Nach zwei up-tempo Nummern (Relight My Fire und Let Me Go)  wir das “letzte” Lied angetönt. “Rule The World” – wobei Gary schelmisch meint, falls wir nachher genügend klatschen, kann es sein, dass ganz „Spontan“ nochmals ein Lied (welches hart geprobt wurde) gespielt werde 🙂

Gesagt, getan… Wie meist, war dann der Take That Hit „Never Forget“ das Schluss Lied. *Arme in die Höh und Klatsch* – hach… es war wunderbar… Wie immer! Hühnerhaut, freuden Schreie, beherzte Sprünge über Stühle und Herzschmerz. Und wieder geht ein ganz toller Abend zu Ende. Ein kleiner Lichtblick am Ende, war der Satz: „See you right here next year with Take That!“ *Kreisch*

Die Reise hat sich auf jeden Fall gelohnt und wird bei der nächsten Chance sicherlich wiederholt.

War denn sonst jemand von unseren Lesern an einem der Konzerte von Gary?

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